Anlagenmechaniker/-in Schweißtechnik



Wie der Name des Anlagenmechanikers schon sagt, erzeugst du Anlagen. Deine Ausbildung zum Anlagenmechaniker dauert 3,5 Jahre. In dieser Zeit lernst du nicht nur wie du Anlagen herstellst, sondern auch den gesamten Prozess davor kennen.  Du lernst Anweisungen richtig zu befolgen und technische Zeichnungen anzufertigen und zu lesen. Danach werden die Einzelteile, die du für deine eigentliche Arbeit benötigst, an Werkzeugmaschinen oder auch in Handarbeit angefertigt. Erst dann kann damit begonnen werden, diese Einzelteile zusammenzufügen. All diese Dinge werden dir nach und nach in der Praxis und auch in der Theorie in deiner Ausbildung beigebracht.

 

Die Ausbildung zum Anlagenmechaniker ist eine technische Ausbildung. Im ersten Ausbildungsjahr lernst du die Eigenschaften von unterschiedlichen Werkstoffen, mit denen du arbeiten wirst, kennen. Erst so kannst du einschätzen, wie sich diese Werkstoffe bei der Verarbeitung verhalten.

 

Physikalische und chemische Vorkenntnisse bringen dir hier einen enormen Vorteil.  Im zweiten Ausbildungsjahr werden die Anlagen und deren Bestandteile thematisiert. Denn nach deiner Ausbildung ist nicht nur die richtige Umsetzung der Anlagen, sondern auch die richtige Handhabung wichtig. Du lernst daher alles von der Inspizierung über die Wartung bis hin zur Instandhaltung.

Hast du deine Prüfung zum Anlagenmechaniker erfolgreich abgeschlossen, kannst du in Unternehmen der Metallindustrie, in Unternehmen für Erdöl- und Ergasförderung oder bei Gas-, Wasser-, Elektrizitätswerken und Verkehrsbetrieben Arbeit finden. Wenn du Glück hast, übernimmt dich dein Ausbildungsbetrieb auch direkt.

Was genau machst du noch? Da deine Anlagen in der Regel für Kunden angefertigt werden, überprüfst du natürlich ob die Erzeugnisse einwandfrei funktionieren, bevor du sie übergibst. Die Beratung und die Einweisung in die Bedienung beim Kunden fällt ebenfalls in deinen Aufgabenbereich, aus diesem Grund solltest du auch keine Probleme damit haben, Leuten etwas freundlich und verständlich zu erklären. Aber auch Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind in diesem Beruf sehr wichtig, denn du führst Schweißarbeiten durch, die ganz genaues Arbeiten erfordern. 

Da du auch viel im Team arbeitest, ist die Teamfähigkeit unabdingbar, damit alles einwandfrei funktioniert und du gut mit den anderen Fachkräften zusammenarbeiten kannst.  Auch Mathematik ist kein Fach, welches du während deiner Schulzeit vernachlässigt haben solltest. Um Materialbedarf zu berechnen oder Größen zu verstehen, ist Mathe für die Ausbildung zum Anlagenmechaniker sehr wichtig. Und obwohl keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben ist, hast du mit einem mittleren Bildungsabschluss bessere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt.

Sollte es mit der Ausbildung zum Anlagenmechaniker aus irgendeinem Grund dann doch nicht klappen, gäbe es immernoch die Möglichkeit Konstruktionsmechaniker, Mechatroniker oder Metallbauer zu werden, denn sie führen ähnliche Arbeiten durch und liegen damit ideal in deinem Interessengebiet.


Diese Unternehmen bieten diesen Ausbildungsberuf an:

 

Lohenner