Berufskraftfahrer/-in



Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet sowohl in der Berufsschule, als auch im Ausbildungsbetrieb statt – sie ist also eine sogenannte klassische duale Berufsausbildung. In dieser Zeit lernst du dich auf den Straßen zu orientieren und LKW oder Busse der verschiedenen Größenordnung zu fahren. Wenn du beispielsweise eine Ausbildung bei REMONDIS anfängst, gehören zu deinem Berufsalltag auch Seitenlader, Tankwagen oder sogar Abrollkipper, bei denen sich die Frachtbehälter fast im 90-Grad-Winkel aufstellen lassen. Wie solche oder andere Lastwagen be- und entladen werden und welche Sicherheitsrichtlinien du beachten musst, steht im ersten Ausbildungsjahr auf deinem Lehrplan. Beispielsweise erfährst du, wie der LKW vor und nach der Fahrt kontrolliert wird und wie Unfall- sowie Gefahrenstellen abgesichert werden. Ganz ohne Papierkram läuft auch der Arbeitsalltag von Berufskraftfahrern nicht ab, du lernst daher wie Abrechnungen erstellt, erbrachte Leistungen dokumentiert und Fahrten nach wirtschaftlichen Aspekten geplant und organisiert werden.

 

Natürlich möchtest du so schnell wie möglich ans Steuer. Bevor du aber auf die Fahrbahn losgelassen wirst, heißt es noch, dich mit der Funktionsweise der Fahrzeuge vertraut zu machen. Du erfährst also zunächst wie Motor, Fahrwerk sowie die mechanischen und elektrischen Systeme funktionieren. In dem zweiten Teil der Ausbildung kann es dann endlich mit dem Fahrtraining losgehen – und das hat es in sich. Deine Lehrfahrzeuge werden Fahrzeugkombinationen und Sattelkraftfahrzeuge der Klasse CE mit einer Mindestlänge von 16 Metern oder ein Fahrzeug der Klasse D mit einer Mindestlänge von 10 Metern sein. Diese heißt es dann über öffentliche Straßen nicht nur sicher, sondern auch wirtschaftlich zu führen. 

 

Kannst du dein Fahrzeug erst problemlos lenken, gibt es für dich als ausgebildeten Berufskraftfahrer verschiedene Jobmöglichkeiten: Als Fahrer im Bereich Spedition bist du viel unterwegs und siehst dementsprechend viel von der Welt. Auch als Busfahrer legst du viele Kilometer zurück, musst dafür aber nicht wochenlang quer durch Deutschland düsen. Oder du fährst Entsorgungsfahrzeuge, zum Beispiel bei dem Unternehmen REMONDIS, wo ebenfalls Kurzfahrten auf dem Programm stehen und du jeden Feierabend zu Hause verbringst. Ob du als Trucker ganz Europa siehst oder doch jede Nacht in deinem eigenen Bett schlafen kannst, hängt also von deinem Ausbildungsplatz ab.

 

Berufskraftfahrer kannst du mit jedem Schulabschluss werden. In der Praxis zeigt sich aber, dass überwiegend Lehrlinge mit Haupt- und Realschulabschluss eingestellt werden. Für die Ausbildung als Berufskraftfahrer solltest du verantwortungsbewusst und zuverlässig sein, denn deine Aufgabe ist es Menschen oder wertvolle Güter sicher an ihr Ziel zu bringen, ohne sie dabei Gefahren auszusetzen. Viele Unternehmen wünschen sich auch, dass Ihre Azubis bereits den Führerschein der Klasse B mitbringen.


Diese Unternehmen bieten diesen Ausbildungsberuf an:

 

Lindenschmidt