Hotelfachmann/-frau



Während der Ausbildung zum Hotelfachmann liegt einer der Schwerpunkte auf der Gästebetreuung. Freundlich wie du von Haus aus sein solltest, wirst du lernen, die Gäste zu empfangen und dafür zu sorgen, dass sie sich von Beginn an wohlfühlen. Genauso wirst du mit der Bewirtung vertraut werden, indem du die Gäste bei der Weinkarte berätst und Speisen und Getränke servierst. Gleichzeitig bist du mit viel Vor- und Nachbereitung beschäftigt, wenn du Seminarräume vorbereitest, das hauseigene Restaurant herrichtest oder nach den Vorträgen und Mahlzeiten wieder für Ordnung sorgst. Neben dem direkten Kundenkontakt wirst du aber auch Verkaufsgespräche führen und kannst in die Betriebsleitung hineinschnuppern und herausfinden, wie Rechnungen erstellt und Korrespondenzen geführt werden. Manche Aufgaben wirst du eigenständig erledigen, oft arbeitest du aber zusammen mit dem Team.

 

So wie du einen guten Service erwartest, wenn du mal verreist, bist du nun für das Wohl deiner Gäste zuständig – rund um die Uhr. Während der Ausbildung zum Hotelfachmann bist du unter der Woche nicht nur von 8 bis 16 Uhr zur Stelle, sondern kümmerst dich auch abends und am Wochenende um die Kunden. Auch Schichtdienst ist möglich, allerdings hängt das immer vom jeweiligen Betrieb ab und von deinem Alter.

 

Deine Ausbildung zur Hotelfachfrau dauert insgesamt drei Jahre. In dieser Zeit wirst du nicht nur im Betrieb arbeiten, sondern auch entweder ein, zwei Tage die Berufsschule besuchen oder aber der Unterricht findet in Form von Blockunterricht statt. Wenn du fleißig und zielstrebig bist, kannst du die Ausbildung auch verkürzen.

 

Auch wenn rechtlich gesehen kein bestimmter Schulabschluss von dir vorausgesetzt wird, hat sich gezeigt, dass vor allem Bewerber mit mittleren Schulabschlüssen eingestellt werden. Für deine Ausbildung als Hotelfachmann solltest du gute Noten in Deutsch und Mathe mitbringen, schließlich wirst du auch kassieren und Rechnungen erstellen. Da viele Gäste und Urlauber auch aus dem Ausland anreisen, sind Fremdsprachen sehr wichtig. Ein "How can I help you?" oder ein "S'il vous plaît" erleichtern dir den Kontakt zu den Gästen ungemein, weshalb Englisch ein Muss ist. Jede weitere Fremdsprache hebt dich von Mitbewerbern ab und hilft dir im Berufsalltag genauso wie auf jeder eigenen Reise.

 

Ob du deine Ausbildung in einem internationalen Hotel, einem kleinen Gasthaus oder einer Pension machen möchtest, bleibt dir überlassen. Wusstest du, dass Hotelfachleute auch in Privat- und Kurkliniken, Reisebüros und Restaurants zu finden sind? Deine Zukunftsperspektive ist mit einer Ausbildung zum Hotelfachmann bzw. zur Hotelfachfrau hervorragend. Du kannst dich auf viele, unterschiedliche Arbeitsbereiche spezialisieren und kannst dich laufend weiterbilden. Wenn du etwas Berufserfahrung gesammelt hast, kannst du dich so auch für eine leitende Position empfehlen. Mit einer Weiterbildung als Betriebswirtin könntest du beispielsweise einen Betrieb führen. Fasst du eine Weiterbildung zum Meister ins Auge, bist du später nicht nur dazu qualifiziert, den Betrieb eigenständig zu leiten, sondern auch, um selber Azubis an die Hand zu nehmen und sie auszubilden.


Diese Unternehmen bieten diesen Ausbildungsberuf an:

 

Hotel zum Anker