Frag dich selber was du kannst und was du willst!


Deine Berufswahl kann sich nicht nur rein an Deinen Wünschen, sie muss sich auch
an Deinen eigenen Fähigkeiten richten. Nicht jeder ist für den Beruf geschaffen den man gerne ausüben würde. Deshalb ist es wichtig sich selbst objektiv einzuschätzen und sich auch von Menschen die Dich gut kennen, Eltern, Geschwister und Freunde, einschätzen zu lassen. Du wirst dich wundern wie unterschiedlich Du und andere

Deine Fähigkeiten und schwächen einschätzen. Außerdem findest Du im Internet viele so genannte Berufstests. Bei diesen werden Testverfahren zur beruflichen Orientierung und Karriereplanung angeboten. Sie helfen Dir bei Deiner Berufsentscheidung und geben oft eine detaillierte Rückmeldung über Deine beruflichen Interessen, Qualifikationen und beruflichen Ziele.
Eine weitere wichtige Informationsquelle ist das Berufsinformationszentrum in Geisweid (Siegen). Dort kannst Du Dir von geschulten Mitarbeitern Fragen beantworten lassen.


Schulnoten sind oft ein wichtiges Kriterium für die Berufswahl. Trotzdem sind sie nicht alles. Viele talentierte Jugendliche vertun ihre Chancen weil sie sich bei der Berufswahl von weniger guten Noten in eingeschränkt fühlen. Dich macht aber viel mehr aus als nur dein Zeugnis. Durch ein Praktikum könntest du Betriebe durch dein Engagement davon überzeugen dich einzustellen, obwohl der Beruf eigentlich bessere Schulnoten als Kriterium aufweist.
Im Allgemeinen kann man die Anforderungen an einen Bewerber in drei
Hauptgruppen unterteilen:

 

Köperliche Fähigkeiten (Wie fit bist du? Wie fit musst du für deinen Traumberuf sein? etc.)

 

Geistige Fähigkeiten (Wie kreativ bist du? Kannst du gut mitdenken? etc.)

 

Soziale Fähigkeiten (Bist du zuverlässig? Bist du ein Teamplayer? etc.)

 

Einige dieser Fähigkeiten sind zum Teil bereits da, sie sind angeboren. Trotzdem müssen sie weiterhin trainiert werden, damit sie sich entfalten können und nicht verkümmern. Deine persönlichen Fähigkeiten stehen dabei den beruflichen Anforderungen gegenüber. Wer zum Beispiel ein sicheres Auftreten und Kontaktfreude vorweisen kann, wird sich als Verkäufer leichter tun, als jemand, für den jede Gesprächsaufnahme mit Fremden eine Überwindung bedeutet.
Weiter ist es wichtig, auch die negativen Seiten Deines „Traumberufes“ bzw. des Berufsfeldes, für welches Du Dich interessierst sorgfältig zu betrachten. Oft nämlich

werden solche Schattenseiten sowohl bewusst als auch unabsichtlich übersehen. Die Berufswahl will hier genau überlegt sein, denn Du musst Dir darüber im Klaren sein, dass diese Entscheidung, mehr als alle anderen zuvor getroffenen Entscheidungen, Deine Zukunft deutlich beeinflussen wird.


Probiere es aus!