Möglichkeiten der Kontaktaufnahme


Punkt 1: Das Telefongespräch

 

Um Informationen zu sammeln und einen ersten kleinen Eindruck zu hinterlassen, kann ein Anruf beim möglichen zukünftigen Arbeitgeber sehr sinnvoll sein. Beachte unbedingt folgende „goldene Regel“: Für ein wichtiges Telefonat brauchst Du in jedem Fall Ruhe. Deine Konzentration darf nicht durch Hintergrundlärm oder ähnliches gestört werden. Vor Dir liegt auf dem Tisch ein Blatt Papier mit den Fragen, die Du Deinem Telefonpartner stellen möchtest, ein Block und Stift für notwendige Notizen sollten ebenfalls griffbereit liegen. Setz Dich entspannt, aber aufrecht hin. Achte darauf immer höflich zu bleiben, denn der erste Eindruck am Telefon könnte schon der Entscheidende sein. Bevor Du die Nummer wählst, hol noch einmal richtig Luft … und los geht’s!

 

Ein Anruf beim Arbeitgeber macht aber nur dann Sinn, wenn echter Gesprächsbedarf besteht. Du solltest zum Beispiel nicht nach Dingen fragen, die eindeutig in der Stellenanzeige stehen, da dies sonst einen unvorbereiteten Eindruck macht.

 

Beispielfragen:

 

a) „Bilden Sie zum … aus?“
b) „Sind in Ihrem Unternehmen derzeit noch Ausbildungsplätze in diesem Bereich frei?“
c) „Welche Voraussetzungen muss ich ein Bewerbung bei Ihnen erfüllen?“
d) „Bis wann muss meine Bewerbung bei Ihnen Vorliegen?“
e) „Welche Unterlagen erwarten Sie?“
f) „Wer ist der direkte Ansprechpartner für die schriftliche Bewerbung?“


Notiere Dir auf jeden Fall den Namen des Ansprechpartners, sollte er nicht eindeutig sein, lass ihn Dir auch buchstabieren, es gibt nämlich kaum Schlimmeres, als später den Namen falsch zu schreiben. Frage ebenfalls nach der direkten Durchwahl, das kann häufig den telefonischen Kontakt erleichtern. Sollte die Kontaktperson nicht erreichbar sein – nicht aufgeben! Frage in diesem Fall nach bevorzugten Sprechzeiten.

 

Trau dich!


Punkt 2: Die Onlinebewerbung


Das Firmeneigene Bewerbungsformular:


Viele Unternehmen nutzen immer häufiger die Möglichkeit, mit speziellen Online-Bewerbungsformularen die passenden Bewerber auszuwählen. Wenn so ein Eingabeformular auf der Internetseite eines Unternehmens angeboten wird, sollte es immer genutzt werden.
Und so füllst Du das Formular aus:
Schau Dir alle Fragen erst einmal genau an. Dann gib die Antworten zu deiner Schulbildung, deinen Kenntnissen und deinen praktischen Erfahrungen sorgfältig und in Ruhe ein.
Halte alle geforderten Bewerbungsunterlagen zum Hochladen bereit.
Nutze Felder wie "sonstige Kenntnisse" oder "sonstige Angaben", um Deine besonderen Fähigkeiten kurz und knackig zu betonen. Hier kannst Du dem Formular Deine persönliche Note geben und Deine Individualität betonen. In manchen Formularen ersetzen diese Felder sogar das Bewerbungsanschreiben.
Schicke das Formular erst ab, wenn Du Dir sicher bist, dass Du alles ausführlich und ordentlich bearbeitet hast. Denn: Was weg ist, ist weg!

 

E-mail Bewerbung:


Was Inhalt und Aufbau betrifft, unterscheidet sich so eine Bewerbung nicht von der "Papierbewerbung". Das bedeutet, dass hier Anschreiben und Lebenslauf genauso sorgfältig erstellt werden müssen. Eine "vollständige" E-Mail-Bewerbung meint, dass Du alle Deine Bewerbungsunterlagen als Anhang mitschickst. Mach das nur dann, wenn es vom Unternehmen gefordert wird.
Und so gehst Du dabei vor:
In der E-Mail verfasst Du Dein Anschreiben, Bewerbungsfoto, Zeugnisse und Bescheinigungen scannst Du ein und speicherst sie ab. Gib den Dateien leicht erkennbare Namen. Das gilt auch für die Datei mit Deinem Lebenslauf (zum Beispiel „Lebenslauf Max Mustermann“).
Achte auf die Größe Deiner Anhänge, damit Du das Postfach des Empfängers nicht verstopfst. Diese sollten zusammen maximal 500 KB groß sein.
Mach einen Testausdruck von der gesamten E-Mail-Bewerbung. Prüfe, ob alle Dokumente gut lesbar sind.
Schicke vorab eine Test-Mail an Deine Freunde oder an Dich selbst. So kannst Du den Effekt Deiner Bewerbung selbst testen.
Wenn Du nach zwei Wochen noch keine Antwort erhalten hast, frag einfach telefonisch nach.